Publikationen Genom

Atemwegserkrankungen zählen zu den häufigsten Erkrankungen beim Schwein.
Da sie große wirtschaftliche Verluste verursachen, sind sie nicht nur unter Tierschutzaspekten sondern auch unter ökonomischen Gesichtspunkten für die Schweineproduktion von großer Bedeutung.
Das RePoRI-Konsortium hat sich - wie auch das IRAS-Konsortium - zum Ziel gesetzt, Markergene zu identifizieren, die eine Selektion
von Schweinen auf eine erhöhte Resistenz gegenüber Atemwegsinfektionserregern ermöglichen…..

Lesen Sie mehr dazu in der 2.10 Ausgabe GENOMXPRESS (S. 22)

Mit der Steigerung der Milchleistung in den letzten Jahrzehnten geht eine Zunahme von Gesundheits- und Fruchtbarkeitsproblemen von Milchkühen einher.
Diese Probleme fürhren dazu, dass alarmierend viele Kühe vorzeitig aus dem Produktionsprozess ausscheiden.

Mehr zu diesem Thema finden Sie im: GENOMXPRESS 1.10 (Seite 17)
Die meisten Forschungsprojekte in FUGATO und FUGATO-plus haben zum Ziel, die genetischen Grundlagen von wichtigen Leistungs- und Fitnessmerkmalen bei Nutztieren aufzuklären.

Mehr zu diesem Thema finden Sie im: GENOMXPRESS 1.10 (Seite 14)
Die Arbeitsgruppen der CAU Kiel und VIT Verden bearbeiten einen Teilaspekt der Genomischen Selektion beim Rind.

Mehr zu diesem Thema finden Sie im GENOMXPRESS 3.09 (S. 4)


Die Qualität tierischer Produkte wird maßgeblich durch die Lipidfraktion bestimmt. Das Fettsäuremuster ist z.B. entscheidend für die Haltbarkeit von Fleisch- und Fleischprodukten oder die Streichfestigkeit von Butter und gleichzeitig auch von ernährungs- physiologischer Bedeutung für den Konsumenten.
Wichtige Merkmale für eine wirtschaftlich effiziente Milchproduktion, die auch dem Verbraucherinteresse nach gesunden und hochwertigen Nahrungsmitteln Rechnung trägt, sind nicht nur die Milchleistung und der Milchfettoder -eiweißgehalt einer Kuh. Funktionale Merkmale wie Eutererkrankungen (Mastitis) oder Fruchtbarkeit spielen in der modernen Milchproduktion eine ebenso große Rolle wie reine Leistungsmerkmale
02.05.2007

Portrait

Sie hat klare Ziele. Die Biologie als das gewünschte Studienfach steht früh fest und so reihen sich zunächst auch die Stationen ihres beruflichen Werdegangs wie Perlen an die Kette einer akademischen Karriere: Biologiestudium, Praktika, Diplomarbeit, Promotion und Postdoc – all dies absolviert sie mit Erfolg und Spaß.


Merkmale der Milchleistung sind quantitativer Natur und werden theoretisch von unendlich vielen Genen beeinflusst. Daraus ergibt sich für die Milchleistung ein komplexer molekulargenetischer Hintergrund. Dennoch konnten in den letzten Jahren mit Hilfe von DNAMarkern Regionen des Rindergenoms, so genannte Quantitative Trait Loci (QTL) identifiziert werden, in denen Gene vermutet werden, die einen überdurchschnittlich großen Beitrag zum Merkmal der Milchleistung beitragen.
Dipl.-Ing.agr. Univ. Franz Seefried, Lehrstuhl für Tierzucht der TU München-Weihenstephan, informiert in "GenomXPress" 1/07 über aktuelle Untersuchungen und erste Ergebnisse.
Fruchtbarkeit ist über die Zahl der erzeugten Nachkommen ein direkter Produktivitätsfaktor. Zudem limitiert die Zahl der Nachkommen die Selektionsintensität und damit den erreichbaren Selektionserfolg bzw. genetischen Fortschritt. Aktuelle Daten aus der Rinder- und Schweineproduktion zeigen, dass durch Fruchtbarkeitsprobleme zunehmend drastische wirtschaftliche Verluste entstehen. Fruchtbarkeit ist ein komplexes Merkmal, das von einer Vielzahl an Genen beeinflusst wird. Zudem üben Umwelteffekte einen erheblichen Einfluss auf Fruchtbarkeitsparameter aus. Aufgrund dieser Tatsachen ist der Komplex Fruchtbarkeit mit klassischen quantitativ-genetischen und QTL-Kartierungsansätzen nur schwer zu fassen.
Atemwegserkrankungen stellen ein erhebliches wirtschaftliches Problem in der Schweineproduktion dar; sie zählen zu den häufigsten Erkrankungen beim Schwein und sind ursächlich für einen erheblichen Anteil der antibiotischen Behandlungen von Mastschweinen. Somit sind Atemwegserkrankungen des Schweinsmit Hinblick auf die Problematikbakterieller Antibiotikaresistenz (Ungemach et al. 2006) auch unter Gesichtspunkten des gesundheitlichen Verbraucherschutzes von erheblicher Bedeutung.
Footer