Neuigkeiten

Die meisten Verbraucher wünschen sich in Umfragen eine möglichst artgerechte Haltung von Nutztieren. Die Richtlinien des ökologischen Landbaus und aktuelle Fördermaßnahmen, die solche Haltungsformen unterstützen sollen, sind zurzeit ausschließlich handlungsorientiert. Das heißt, es gibt konkrete Vorgaben, etwa zu Weidegang, Einstreu oder Boxengröße, die Landwirte umsetzen müssen, um in den Genuss von Prämien zu kommen oder als Biobetrieb anerkannt zu werden. Bei Betriebskontrollen wird nur die Einhaltung dieser Vorgaben geprüft, die Tiere selbst bleiben jedoch unberücksichtigt. Ein aktuelles Forschungsprojekt des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) untersucht, inwieweit sich Kontrollen am Tier orientieren können. Dieser tierbezogene bzw. ergebnisorientierte Ansatz könnte in Zukunft die bisherige Form der Kontrollen ergänzen.

Beispiel Brasilien: Forschungsprojekt INNOVATE prüft und entwickelt zukunftsfähige Bodenverbesserungsmaßnahmen sowie Ackerbau- und Viehhaltungssysteme

Der Bericht zum bundesweit durchgeführten Zoonosen-Monitoring 2011, den das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) heute veröffentlicht hat, zeichnet ein differenziertes Bild des Vorkommens von Zoonoseerregern bei Tieren und in Lebensmitteln. So wird Geflügelfleisch offenbar häufiger mit Zoonoseerregern kontaminiert als beispielsweise Schweinefleisch. Die Resistenzlage der Erreger hat sich gegenüber den Ergebnissen der Vorjahre kaum verändert….

Die Leistungen von Ökosystemen für den Natur- und Umweltschutz müssen verstärkt durch politische Maßnahmen gefördert werden. Ihre Bedeutung als Grundlage für die menschliche Lebensqualität sollte sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene durch entsprechend umfassende Politikprogramme gesichert werden. Dies sind zentrale Punkte eines heute veröffentlichten Politikpapiers der interdisziplinären Forschungsgruppe Ökosystemleistungen. Die NachwuchswissenschaftlerInnen stellen darin Möglichkeiten einer Umsetzung des Ökosystemleistungsansatzes in Deutschland sowie Leitlinien vor, die bei der Integration des Konzepts in relevante Sektor- und Querschnittsspolitiken beachtet werden sollen.

Seit über 90 Jahren gibt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) die Zeitschrift für Agrarpolitik und Landwirtschaft Berichte über Landwirtschaft heraus. Jetzt erscheint das erste Heft 2013 erstmals als sogenanntes E-Journal im Online-Format….

Die Systembiologie hat zu Beginn des 21. Jahrhunderts einen Paradigmenwechsel in der lebenswissenschaftlichen Forschung eingeleitet. Während man in den molekularen Lebenswissenschaften bislang häufig die Eigenschaften einzelner Moleküle untersuchte, um biologische Vorgänge zu verstehen, setzt die Systembiologie auf eine Gesamtbetrachtung biologischer Eigenschaften und Vorgänge auf einer Ebene höherer Komplexität für Zellen, Gewebe, Organe, bis hin zu gesamten Organismen. Ziel eines jeden systembiologischen Forschungsansatzes ist es, das erworbene Wissen in einem iterativen Prozess von Experiment, Auswertung und mathematischer Modellierung in einem mathematisch exakten Modell abzubilden.

Mit einem Empfang auf der Kulmbacher Plassenburg startete am 23.5. die 48. Kulmbacher Woche, in deren Rahmen in diesem Jahr auch das Jubiläum 75 Jahre staatliche Fleischforschung gefeiert wurde. Am Fachkongress vom 24. bis 25. 5. nahmen in der Stammberger-Halle der Stadt Kulmbach rund 180 Fachbesucher teil….

Die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft um das Pferd e.V. (GWP) vergibt jedes Jahr den GWP-Förderpreis für herausragende Abschlussarbeiten, die an deutschen Hochschulen entstanden sind. In der Kategorie Bachelorarbeiten gehören in diesem Jahr gleich zwei Studierende des Studiengangs Landwirtschaft, Studienschwerpunkt Pferdemanagement, der Hochschule Osnabrück zu den bundesweit Besten. Der erste Platz ging an Claudia Nordhoff…..

Das Immunsystem des Menschen dient dem Schutz vor eindringenden Bakterien, Viren und anderen Krankheitserregern. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, hat es sich zu einem hoch komplexen Ensemble von Zellen, Botenstoffen und Antikörper-Molekülen entwickelt, das verschiedenartigste Erreger erkennt, abwehrt und Informationen über sie speichert.
Auch die Bakterien selbst werden durch Erreger bedroht: Bestimmte Viren, die Bakteriophagen (zu Deutsch Bakterienfresser), haben sich darauf spezialisiert, in Bakterien-Zellen einzudringen und sich in ihnen zu vermehren. Um diese unerwünschten Gäste los zu werden, bedienen sich viele Bakterien-Arten eines Arsenals von Molekülen, das nach ähnlichen Prinzipien arbeitet wie ein Immunsystem.

Frau Aigner eröffnet Symposium des Bundesverbraucherministeriums.

Für Entwicklungen im Bereich der Nutztiere und Nutzpflanzen werden immer mehr Patente angemeldet: Allein im zweiten Halbjahr 2012 wurden beim Europäischen Patentamt und beim Deutschen Patent- und Markenamt 176 für die Landwirtschaft relevante Biopatente beantragt….

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